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Niederlage im Spitzenspiel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Sonntag, 27. September 2009

Mit 0:2 verlor man heute zuhause verdient gegen den KSV Lützkendorf durch zwei katastrophale Fehler in der ersten Hälfte, die man schon im Pokalspiel gegen Hohenweiden „geübt“ hatte. Im zweiten Spielabschnitt ging’s dann nicht mehr um Fußball.

Diesmal schaffte man seitens des KFV mal einen Schiedsrichter anzusetzen, der dann auch den Weg zum Spielort fand. Zu diesem Zeitpunkt konnte man aber noch nicht wissen, dass man auf diesem am liebsten verzichtet hätte. Zu Beginn des Spiels war man dann bestrebt das Heft in die Hand zu nehmen, das auch in den ersten 10 Minuten gelang. Danach kam Lützkendorf besser ins Spiel und hatte auch die erste echte Chance in Führung zu gehen. Allerdings konnte unser Torwart dies verhindern. Wenig später war dieser dann aber auch machtlos, nachdem man den Gästen einen Abstoß direkt vor die Füße spielte. Es dauerte auch nicht lange bis man das zweite Gegentor hinnehmen musste, nachdem man einen Einwurf in der eigenen Hälfte mehr oder direkt zum gegnerischen Stürmer warf. Erst kurz vor der Pause gelang uns dann mal eine 100%-ige Torchance herauszuspielen, allerdings ging der Abschluss im Eins zu Eins gegen den Torwart knapp übers Tor.

Für die zweite Halbzeit hatte man sich dann Einiges vorgenommen. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte waren dann auch relativ vielversprechend. Den ersten Aufreger gab’s kurze Zeit später nach einem unnötigen und überharten Foul eines Lützkendorfers an der Mittellinie. Immerhin pfiff der Unparteiische, eine Verwarnung blieb aber aus. Dies sollte eine Initialzündung für einige Spieler auf dem Platz werden, dass Foulspiele, egal welcher Härte durch den Unparteiischen folgenlos blieben. Keine zwei Minuten schockte uns der Schiedsrichter nachdem er völlig überraschend einen Spieler von uns vorzeitig vom Feld schickte. Folgendes war passiert: nach einem normalen Foulspiel rempelte ein Lützkendorfer unseren foulspielenden Stürmer an. Der Unparteiische sah dieses genau anders herum und stellte daraufhin unseren Spieler vom Platz. Anschließend ging es mit Freistoß für uns(!) weiter. Wie man eine so differenzierte Wahrnehmung haben kann war allen Akteuren auf dem Feld vollkommen schleierhaft. Die verbleibenden 30 Minuten hatten mit dem Fußballspiel an sich nicht mehr viel zu tun. Viel mehr waren es die lächerlichen Entscheidungen des Unparteiischen, die zur „Belustigung“ aller Beteiligten führten. Ein weiteres „Highlight“ stellte dann ein Elfmeterpfiff für uns dar, nachdem einer unser Spieler im Strafraum von zwei Gegnern in die Zange genommen worden war. „Elfmeter“ hieß es zunächst aus dem Mund des Unparteiischen, wenige Sekunden revidierte er aber seine Entscheidung da er ein Nachtreten (nach der Spielunterbrechung durch den Elfmeterpfiff) unseres Spielers in Richtung des Gegners gesehen haben will. Es ging weiter mit Freistoß für Lützkendorf. Einen Platzverweis für das „Nachtreten“ oder eine Verwarnung gab’s allerdings nicht. Wenig später bewarb sich einer unserer Spieler mit einem überharten Frustfoul mehr als deutlich für einen Platzverweis, welches der Mann in Schwarz aber nur mit einer Verwarnung ahndete. Dass der Unparteiische absolut keinen Durchblick hatte bewies er wenig später erneut, als er wiederum denselben Spieler zum zweiten Mal mit Gelb verwarnte aber nicht vom Platz stellte. Selbst gegen die berechtigten Hinweise der Lützkendorfer war er beratungsresistent. In Überzahl hatten die Gäste während dieser Phase noch gute Chancen, die aber allesamt vergeben wurden.

Die Niederlage geht in Ordnung, da Lützkendorf über die gesamte Spielzeit die besseren Chancen hatte. Was allerdings einen solchen Menschen, der offenbar eine andere Sichtweise von Dingen oder auch der Realität hat, befähigt ein Fußballspiel zu leiten bleibt vollkommen schleierhaft. Das eigentlich Schlimme an der Sache ist aber, dass Strafen durch das Sportgericht auf Entscheidungen eines solchen Spielleiters beruhen können.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 27. September 2009 )
 
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