Dorfchronik

Die Gatterstädter Flur mit ihrer Größe von rund 1.500 ha ist ein fruchtbares Stück Erde.

 

Dort wo sich heute der Ort Gatterstädt befindet und in der weiteren Umgebung haben deshalb wohl schon früh Menschen gelebt. Wie früh wissen wir nicht.

 

Was wir allerdings wissen ist, dass es hier mindestens seit der Jungsteinzeit der Fall war. Diese Vorfahren haben uns mit Sicherheit unabsichtlich Dinge hinterlassen, die als sogenannte Bodenfunde in Form von Beilen, Hämmern, Schmuck und Gefäßen, in den letzten Jahrzehnten/Jahrhunderten von aufmerksamen Sammlern entdeckt und den Museen in Berlin, Halle und Weimar übergeben wurden. Dort wurde auch die zeitliche Zuordnung der Funde festgestellt.

 

Ein besonders schönes Stück wurde bei Ausgrabungsarbeiten entdeckt. Ein aus dreikantigen gedrehten Goldstäben zusammen gewundener Halsring.

 

Nun zur eigentlichen Gründung des heutigen Dorfes. Sie dürfte zwischen dem dritten und fünften Jahrhundert durch hermundurisch/thüringische Siedler erfolgt sein.